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Coaching von Führungskräften in den ersten 100 Tagen:
"Jedem
Anfang liegt ein Zauber inne - doch der Ausgang ist dort, wo der Eingang war."
- von Meta Lange
In exakt diesem Spannungsfeld von Freude, Herausforderung, Verantwortung
einerseits und andererseits Orientierungsbedarf, Erfolgsdruck,
Weichenstellung bewegen sich Führungskräfte in "den ersten 100 Tagen" -
und zwar unabhängig davon, ob sie zum ersten Mal mit Führungsaufgaben
betraut sind oder ob sie in eine andere Führungsposition hineinwachsen, ob
sie eine andere Führungsaufgabe im vertrauten Unternehmen wahrnehmen oder
ob sie in ein anderes Unternehmen wechseln - und unabhängig davon, ob sie
eine kleinere Abteilung oder ein gesamtes Ressort leiten.
Die ersten 100 Tage sind entscheidend - entscheidend für den späteren
Erfolg. In dieser Zeit werden die Weichen gestellt für Vertrauen und
Kooperationsqualität. Die Einstellungen und das Kooperations- bzw.
Führungsverhalten der Führungskraft gegenüber Mitarbeiter/innen,
Kolleginnen/Kollegen sowie Vorgesetzten sind hierbei von ebenso großer
Bedeutung wie ihre Fähigkeit, das eigene Wissen und die eigenen
Erfahrungen rasch, zielführend und motivierend in Prozesse und
Entscheidungen einzubringen.
Angesichts der besonderen Situation der Einarbeitung während des laufenden
Tagesgeschäfts stellt dies eine nicht zu unterschätzende Herausforderung
dar. Die ständige Notwendigkeit, Ressourcen zu optimieren und Probleme
unterschiedlichster Art zu lösen, erhöhen Verantwortung und Belastung.
Das Ziel ist, schnellstmöglich an das spezielle "sozio-technische
Kraftfeld anzudocken", sich angemes-sen als Führungskraft zu positionieren
und dabei Gesundheit und Motivation aller Beteiligten im Blick zu
behalten. Der eigene Aufgabenbereich ist im Detail zu erfassen, die
Bedeutung von Rahmenbedingungen, Leitlinien, Strukturen, Prozessen und
Aufgaben für die Zielerreichung zu erkennen. Tragfähige
Kooperationsstrukturen sind zu fördern und Konflikte zu lösen.
Diese besondere Situation erfordert ein sorgfältiges
Führungs-Self-Controlling .
Coaching kann diesen Prozess umfassend unterstützen. Coaching ist eine
wirkungsvolle und wertschätzende Methode zur Erweiterung beruflicher
Handlungskompetenz, zur Entwicklung individueller Handlungs- und
Lösungsansätze für unterschiedlichste Herausforderungen sowie Erhalt von
Arbeitsmotivation und Gesundheit.
Der Coach fungiert dabei als Lotse und nicht als Kapitän auf dem durch die
Führungskraft zu bestimmenden Weg. Die zu reflektierenden Themen bestimmt
die Führungskraft selbst. Entscheidend bei der Wahl ist, was zum aktuellen
Zeitpunkt mit Blick auf die Zielsetzungen weiterbringt. Der Coach kann
also sowohl psychologische bzw. organisationspsychologische als auch
betriebswirtschaftliche Fragestellungen begleiten und hat in der Regel
auch selbst als Führungskraft in einer Arbeitsorganisation gearbeitet.
Ziel ist, vorhandene Potentiale der Führungskraft auszuschöpfen und zu
erweitern. Auf der Basis von Bestandsaufnahme und Zielformulierung
unterstützt der Coach den "Selbst-Sortierungsprozess" durch gezielte
Reflexionsangebote, durch Impulse und auf Wunsch auch durch konkrete
fachliche Inputs, die den Blickwinkel erweitern oder verändern können.
Coaching nutzt dabei gezielt die Kompetenzen und Kreativpotentiale der
Führungskraft.
- Zur Person:
Nach 17 Jahren Konzernerfahrung als Geschäftsleitungsassistenz, Reorganisatorin, Trainerin und Coach ist Meta Lange seit 1992 als selbständige Beraterin, Coach und Seminarleiterin für Unternehmen, Landes- und Bundesbehörden sowie Institutionen des Sozialbereichs tätig. Nach Zusatzausbildungen in Mediation, Supervision, Unternehmensentwicklung, Psychoanalyse, systemischer Beratung und Gruppendynamik sind ihre Arbeitsschwerpunkte: Veränderungsmanagement, Konfliktlösung, Stressbewältigung, Supervision, Coaching sowie Führungskräfte-Fortbildung im Bereich der Sozial- und Methodenkompetenz.
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